• Julian Mars

    Position: Autor





     

     

  • Jetzt sind wir jung - und out and proud?

    BESCHREIBUNG:

    Das Schlimme am Schwulsein ist die Tatsache, dass man sich irgendwann outen muss – findet zumindest Felix, der Icherzähler aus "Jetzt sind wir jung". Wer kann sich schon sicher sein, wie sein Umfeld reagieren wird? Alles cool oder eher nicht? Auf jeden Fall wird man danach oft als ganz anderer Mensch wahrgenommen. Ist doch eigentlich bescheuert.

    Viele junge Homosexuelle bezeichnen sich heute nur noch ungern als schwul oder lesbisch, denn sie haben keine Lust, in Schubladen gesteckt zu werden, in die sie ihrer Meinung nach gar nicht reinpassen. Und im Arbeitsleben will man erst recht nicht die ganze Zeit gegen dumme Klischees ankämpfen, oder? Also besser gar nicht outen? Oder nur ein bisschen? Sollte man die Sache im Beruf anders handhaben als im Privatleben? Und wenn ja, warum?

    Lasst uns gemeinsam diskutieren!

    SPEAKER: 

    Julian Mars hat ein Studium der Medienwissenschaft und Politologie beendet, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. In seinem Debütroman "Jetzt sind wir jung" fragt sich der junge Felix unter anderem, wie Homosexuelle in der heutigen Zeit zu sich selbst stehen, ihr Leben frei gestalten und gegen Diskriminierung kämpfen können - ohne dabei als lebender Schwulenwitz zu enden. Obwohl Felix und Julian nur wenig gemeinsam haben, kennen sie doch beide das Gefühl, dass es jetzt wirklich mal langsam an der Zeit wäre, erwachsen zu werden. Und sie wissen: Wenn das Leben plötzlich Fahrt aufnimmt, sollte man umso mehr darauf achten, heil aus den Kurven zu kommen.

    Fotos: noraheinisch.com; Manuel Moncayo, Cover zu Julian Mars: "Jetzt sind wir jung"